Bruststraffung – Behandlung

Besonders für Frauen ist die Form der Brust entscheidend, so kann eine in ihren Augen falsche Form das Erscheinungsbild erheblich negativ beeinflussen bzw. umgekehrt natürlich auch zum Positiven hin korrigieren. Eine Bruststraffung ist für einen erfahrenen Arzt ein Routineeingriff und meist leicht zu realisieren.

Häufig unterstellen Fernsehen und Zeitung dabei, dass viele Probleme auftreten können und Patienten nach der Behandlung unzufrieden sind, weil Ärzte gepfuscht haben. Dies ist aber im Normalfall nur aufgrund falscher Beratung der Fall: so werden Frauen mit Mitte vierzig wohl nicht mehr die Brust einer zwanzig Jahre jüngeren Frau erhalten können. Die Enttäuschung ist dann groß, weil man sich von der Straffung mehr erwartet hatte, als sie leisten kann. Dies sind Dinge, die bei einer gründlichen Beratung vorab geklärt werden müssen.

Behandlungen, die einen zu extremen Charakter annehmen, können von Ärzten auch abgelehnt werden – etwa bei Menschen, die einen Körper unbedingt perfekt und makellos gestalten möchten, obgleich dieser bereits tadellos erscheint.

Nicht immer ist es auch sinnvoll, eine Operation durchzuführen, dies wird im persönlichen Gespräch mit dem Arzt vor der Operation jedoch genau durchgearbeitet und man klärt über alle Maßnahmen ab, die vorgenommen werden bzw. vorgenommen werden könnten.

Diese richten sich unter Anderem nach der individuellen Körperbeschaffenheit und inwieweit die Haut korrigiert werden kann und sollte.

Im Gegensatz zur Brustverkleinerung wird bei der Straffung möglichst gar kein Gewebe der Brust entfernt, um das Volumen zu erhalten und nur die Form zu ändern.

Unterschiedliche Varianten zur Bruststraffung möglich

Möglich ist die periareoläre Bruststraffung, bei welcher um den Vorhof der Brustwarzen ein minimaler Einschnitt vorgenommen und die oberste Hautschicht entfernt wird, um diesen Bereich zu straffen, wobei dafür nicht einmal eine Vollnarkose nötig ist. Eine örtliche Narkose kann hierbei ausreichen.

Bei der sogenannten i-Bruststraffung wird eine eher größere Hautfläche bis nah unterhalb der Brustwarze entfernt, was auch bei stärker hängender Haut exzellente Resultate ermöglicht.

Bei der dritten Methode, dem T-Schnitt, wird ergänzend zu der i-Straffung ein horizontaler Schnitt in der Unterbrustfalte ausgeführt, was bei großen Brüsten mit stärkerer Hauterschlaffung nötig werden kann.

Meist ist aber die i-Variante ausreichend, da dann keine Narben im Dekolleté-Bereich und den Achselhöhlen vorliegen, um weiterhin eine weitestgehend makellose Haut zu erhalten.

Vor der Operation sollte für zwei Wochen auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden, damit die Wunden schneller und risikoarm verheilen können, im Ernstfall können sonst schmerzhafte Entzündungen entstehen. Einzuplanen ist bei der zweiten und dritten Methode ein Aufenthalt im Krankenhaus von mindestens einer Nacht.

Nach der Behandlung muss man wie beschrieben meist nur eine Nacht in der Klinik verbringen und wird anschließend entlassen. Bei größeren Operationen werden auch drei bis fünf Drainagen gelegt, um entstehende Wundsekrete aufnehmen zu können. Für etwa drei Wochen trägt man dann einen speziellen BH und sollte für mindestens einen Monat auf Sport und starke Armbewegungen verzichten.

Völlig normal ist es, wenn leichte Taubheit in den Brustwarzen in der ersten Zeit nach dem Eingriff besteht, da diese noch sehr belastet sind und sich von dem Eingriff erholen müssen. Je nachdem, welche Arbeit man verrichtet, kann eine Auszeit von wenigen Wochen nötig sein, um die Heilung nicht zu gefährden.Verzichten muss man nur auf seine Arbeit, je nach Arbeitsplatz für etwas ein bis zwei Wochen, um die Heilung nicht zu verzögern.